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Canet, die Ursprünge
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Vor dreitausend Jahren bereits ließ sich auf unserem Land ein keltischer Stamm nieder, dessen Brauch es war, seine Verstorbenen zu verbrennen und deren Überreste in Urnen in der Erde zu vergraben. Später, im ersten Jahrhundert vor unserer Zeit, entstand auf dem letzten Felsenvorsprung „Puig del Baja“ ein römischer Gutshof. Zur gleichen Zeit entwickelte sich ein lebhaftes Handelsgeschehen rund um die Küste von Canet, von der aus die Produkte des Roussillon auf die Reise ins römische Reich gingen: Öl- und Weinamphoren, Weizen, Salz aus den lokalen Salzgärten, Eisen vom Canigou. Später, nach den Völkerwanderungen des 5. Jh., ließen sich westgotische Fischer und Bauern am Fuße des Hügels nieder.

 

Bereits vor dem Jahr 1000 wurde das erste Schloss in Canet im Hinterland auf einer natürlichen Anhöhe, die zusätzlich künstlich erhöht wurde, errichtet, da die Ufer aufgrund von Piratenangriffen gefährlich geworden waren. Canet war zu dieser Zeit von massiven, über 6 Meter hohen und mit 14 Türmen ausgestatteten Mauern umgeben. Von dieser reichhaltigen, jedoch häufig verkannten Vergangenheit zeugen heute noch sichtbare Überreste.

 

Nach und nach, während Perpignan das antike Ruscino (Château – Roussillon) in seiner Rolle als Hauptstadt der Grafschaften des Roussillon verdrängte, wuchs das Dorf unter dem Schutz des Herrenzwingers.
Während des Mittelalters gelangte Canet zu großem Wohlstand im Zusammenhang mit der Entwicklung Perpignans, dem Canets Strand als „natürlicher Hafen“ diente. Weinberge, Getreideanbau, Schafzucht, Fischfang und Salzgärten verschafften der Bevölkerung ein gutes Einkommen und ermöglichten ihr, ihren Herren im Laufe des 13. Jh. zahlreiche Freiheitsrechte abzukaufen.

 

Mit dem Untergang des mallorquinischen Königreiches (1272-1344) setzte allerdings auch der Niedergang des Roussillon und der Stadt Canet ein. Der bis 1659 anhaltende französisch-spanische Krieg führte endgültig zum Ruin. Die Strandtätigkeiten hörten allmählich auf, die Salzgärten wurden sich selbst überlassen und wichen einem übel riechenden Sumpfgebiet. Ende des 13. Jh. betrug die Bevölkerung nunmehr weniger als 200 Einwohner.

 

Dank der Trockenlegung der Sümpfe und der Ausweitung der Weinanbaugebiete erstarkte Canet im darauffolgenden Jahrhundert wieder. Zur gleichen Zeit zog die aufkommende Mode der Meeresbäder in der warmen Jahreszeit die Einwohner Perpignans in großen Scharen an Canets Strände. Die Einführung des bezahlten Urlaubs und die explosionsartige Entwicklung des Nachkriegstourismus machten aus Canet einen weitberühmten Badeort - zu Lasten der Landwirtschaft und des Fischfanges.

 

Nachdem sowohl Land als auch Meer Canet jahrhundertelang „ernährt“ haben, gilt es nun, für das Gleichgewicht dieser beiden sich ergänzenden Reichtumsquellen Sorge zu tragen: Tradition und Modernität als Grundlage eines neuen Aufschwungs.

 

Die „Association les Amis du Vieux Canet“ (Verein der Freunde des alten Canets) setzt sich seit 1964 für den Erhalt des „Château Vicomtal“ ein, dessen Abwehrsystem katalanische Besonderheiten aufweist. Der Verein nutzt die Sommerzeit dazu, Besuchern das Kulturerbe Canets anhand geführter Besichtigungen näherzuführen: das „Château Vicomtal“, die Schlosskapelle, der außergewöhnlich gut erhaltene Eisbrunnen (frz. Kulturerbe), die Stadtmauern, die Festungstürme und die Kirche Saint-Jacques…
Informationen: 04.68.80.38.24


Canet-en-Roussillon

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